Kapitel 1 : Vom Tinder-Match zur Zwillingsmama

Wie ein Swipe mein ganzes Leben verändert hat

Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich meinen Mann auf Tinder kennenlernen und irgendwann mit ihm Zwillinge haben würde – ich hätte mich totgelacht. Bei meinem Karriereplan und Lebensstil!

Aber genau so begann meine ganz eigene Liebesgeschichte. Nicht im Club, nicht im Job, nicht im Café – sondern auf Tinder.

Tinder-App

Warum ich Tinder ausprobiert habe? Ganz ehrlich: Nur meine beste Freundin wusste es. Ich war nicht auf der Suche nach der großen Liebe. Ich war neugierig, offen für „just for fun“. Unverbindlich, unkompliziert und spaßig sollte es sein.

Aber das war nicht 2025, wo jeder Zweite auf Tinder oder Bumble ist.

Damals war Tinder noch neu – und vor allem: verrucht.

Man sagte nicht laut: „Ich bin auf Tinder.“ Schon gar nicht, wenn man ernsthaft jemanden fürs Leben suchte. Tinder war eher: oberflächlich, peinlich, ein bisschen verrucht. Jetzt mal Klartext: Die Männer, heutzutage wie früher, sprechen dich eh nicht mehr an.

Viele Frauen – besonders starke, unabhängige – wirken auf Männer erstmal unerreichbar.

Nicht weil sie es sind, sondern weil sie klar, selbstbewusst und vielleicht auch beschäftigt wirken. WTF – man muss doch nicht immer lächeln und gut drauf sein.

Echt witzig: Gerade diese Frauen wollen einen starken Mann, der Salz und Pfeffer mitbringt und nicht nur Olivenöl.

Die zwei Seiten von Tinder

Seite eins: Willkommen im Free-Bordell

Du öffnest die App, bist neugierig … und nach fünf Minuten denkst du so:

„Was … für eine irre Sch…?“

Der Muskelprotz mit Sonnenbrille in 12 Posen im kurzen roten Höschen.
Der, der unvorteilhafte Bilder hat oder sogar Fakes nutzt.
Der „Hey Hübsche“, der nach zwei Nachrichten fragt, ob du spontan bist …

Und dann: Silence – nach dem ersten Chat einfach abgezischt. Schreibt nix mehr.

Seite zwei: The Magic, wenn’s doch passiert

Und dann – völlig unerwartet – triffst du doch nach gefühlt 1000 Dates jemanden, der anders ist.

Kein dummes Angequatsche oder Geschwätz. Keine Spielchen.

Ein echtes Gespräch. Interesse. Witz. Ein Flow. So war’s bei mir.

Das erste Match

Sein Profil war anders. Kein Pumper mit Sonnenbrille. Keine plumpen Sprüche.

Ein ehrliches Lächeln, ein bisschen Selbstironie – und dieser eine Satz in seiner Bio, bei dem ich lachen musste. Ich weiß noch, dass ich dachte:

„Wenn der wirklich so ist, wie er schreibt, dann wird das spannend.“

Er hat zuerst geschrieben. Und zwar nicht nur ein „Hey“, sondern ein richtiger Satz, der mich sofort zum Lächeln gebracht hat. Wir haben eine Woche lang ununterbrochen getextet, dann drei Tage ständig telefoniert – und direkt ein Treffen vereinbart. Nach dem Motto: Don’t waste time.

Das erste Date

Wir haben uns in einem Café verabredet, sind uns aber schon vorher zufällig auf der Straße begegnet. Ich war extrem nervös – das hat man mir bestimmt an meinem übertriebenen Grinsen angesehen. Aber was soll’s, er hat genauso gegrinst und gestarrt.

Das Starren war natürlich, weil ich einfach überragend aussah. Amazing!

Etwas Besonderes war passiert.

Unser Date ging zwölf Stunden (mein absoluter Ernst!) und endete mit einem Kuss sowie der Einladung am nächsten Tag zu einem Barbecue am See. Na, da hab ich doch nicht Nein gesagt.

Was ich dir sagen will

Manche belächeln Tinder. Oder Online-Dating generell.

Ich hab’s selbst belächelt – bis ich dort meinen Traummann gefunden habe.

Es ist nicht wichtig, wo man sich kennenlernt – sondern wie man gemeinsam wächst.

Ob Tinder, Zufall oder Schicksal: Liebe findet immer ihren Weg.

Fazit

Ich bin dankbar. Für mein altes Ich, das sich getraut hat, zu tindern.

Für ihn, der geblieben ist.

Und für die zwei kleinen Wunder, die aus einem digitalen Match entstanden sind.

Heute bin ich nicht nur eine Frau, die mal auf Tinder war.

Gut, dass ich damals nach rechts gewischt habe.

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Im nächsten Blog: Vom Tinder-Date zur Eheschließung mit VISUM.

Seid gewarnt es wird traurig…


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