Nach der wunderschönen Hochzeit hieß es für uns: zurück nach Bangkok!
Wir haben wieder im gleichen Hotel eingecheckt wie zu Beginn der Reise – und das war Perfekt!
Ein echter Tipp: Große Koffer im Hotel lassen und nur mit Handgepäck weiterfliegen. So mussten wir uns nicht abschleppen und die Twins hatten alles, was sie brauchten. Ihr „Menü“ bestand sowieso hauptsächlich aus Beba Pre und Obst-Quetschies – perfekt, weil es das wirklich in jedem großen Supermarkt gab.
Zurück in Bangkok ging es für uns auf eine Bootstour – absolut machbar auch mit Kleinkindern. Abends dann noch ein Abstecher auf einen Foodmarket. Streetfood ist einfach Pflicht in Thailand: scharf, würzig, laut – und manchmal auch eine kleine Mutprobe für den Magen.
Am nächsten Tag flogen wir weiter nach Koh Samui 1,5 Stunden Flug –
🌴 Fun Facts über Koh Samui 🌴
Drittgrößte Insel Thailands – nach Phuket und Koh Chang. Früher war Koh Samui berühmt für seine Kokosnüsse. Sogar trainierte Affen haben beim Pflücken geholfen!
Der tollste Flughafen in dem ich je war – wie ein tropisches Resort – offen, mit viel Holz und Palmen. Einfach nur wow .
Das Wahrzeichen ist der Big Buddha, eine 12 Meter hohe goldene Statue, die man schon beim Anflug auf die Insel sehen kann.
Rund um die Insel gibt es viele kleine Strände – vom lebhaften Chaweng Beach bis zu versteckten Buchten, die fast menschenleer sind.
Koh Samui gilt auch als Wellness-Hotspot: Yoga, Massagen und Detox-Retreats findet man an fast jeder Ecke.
Angekommen am Flughafen, schon standen wir im Paradies: Dann direkt zum Resort an der Chaweng Beach, Meerblick und die ganze Familie mit dabei. Na ja, fast die ganze Familie…
Denn das Brautpaar, um das sich ja eigentlich alles drehte, fehlte!
Dengue-Fieber – der Schockmoment
Was war passiert?
Im Urlaub vor der Hochzeit hatten sie sich in Malaysia mit Dengue-Fieber infiziert – einer Tropenkrankheit, die von Mücken übertragen wird. Symptome sind hohes Fieber, starke Gliederschmerzen, Hautausschläge und in schlimmen Fällen sogar innere Blutungen über Leber und Nierenversagen bis zum Tod.
Kein Spaß – und leider auch nicht einfach mit einer Tablette und Cannabis Tee wegzukriegen.
Beide mussten am zweiten Tag nach der Hochzeit ins Krankenhaus. Für uns alle ein riesiger Schock, denn es war wirklich lebensgefährlich. Die Stimmung war natürlich im Keller, und unsere Gedanken waren ständig bei den beiden. Wie haben Sie nur die Hochzeit so überstanden? Wie war das nur möglich?
Ich weiß nur, da haben sich zwei sehr starke Menschen gefunden.
Also, machten wir trotzdem das Beste daraus: Pool, Strand, Massagen und Kokosnüsse – ein bisschen Urlaubsfeeling durfte sein. Und als die beiden endlich wieder zu uns stoßen konnten, war die Freude riesig. Zum Glück hatten sie es gut überstanden.
Ein bisschen Party muss sein
Mit der Familie zusammen essen, feiern und lachen – endlich war das Gefühl da, das wir uns erhofft hatten.
Und dann gab es da noch eine Nacht, die ich wohl nie vergessen werde: mein Mann, mein älterer Bruder und ich haben Koh Samuis Nachtleben unsicher gemacht. Von Bar zu Bar, von Club zu Club – bis die Sonne aufging. Feucht – fröhlich trifft es ziemlich gut. Ich habe diesen Teil von „vor den Kindern“ ehrlich gesagt ein bisschen vermisst. Umso schöner, dass Oma und Opa die Twins in besten Händen hatten.
Schreckmoment Nr. 2
Doch der nächste Schreck ließ nicht lange auf sich warten: Mein Mann nahm eine thailändische Schmerztablette gegen seinen Kater. Ich sag ja es war eine wilde Nacht . Plötzlich bekam er am ganzen Körper rote Punkte und sogar das Gesicht schwoll an. Eine allergische Reaktion – richtig richtig heftig! Ich hatte so Angst um ihn, was nur tun?
Die nächsten zwei Tage waren dadurch ziemlich mies, und als ob das nicht reichte, spielte auch noch das Wetter verrückt. Welcome to Raintime!
Aber: wir ließen uns nicht unterkriegen. Was zählte, war die gemeinsame Zeit mit der Familie.
Dann hieß es auch schon wieder: Koffer packen, zurück nach Bangkok für eine letzte Übernachtung und von dort weiter nach Hause – über Istanbul nach Stuttgart. Der Rückflug lief zum Glück reibungslos, sogar mit Zwillingen.





Und so endete unsere große Thailand-Reise – mit vielen schönen Erinnerungen, einigen Schreckmomenten, aber auch dem Gefühl: wir haben das zusammen gemeistert mit 2 Babys.
Im nächsten Kapitel nehme ich euch mit zurück nach Deutschland – in den Winter, mit zwei krabbelnden kleinen Entdeckern, die auf ihren ersten Geburtstag zusteuern.
Hattet ihr im Urlaub auch schon mal einen echten Schreckmoment – so richtig zwischen „Traumreise“ und „Albtraum“?
Schreibt es mir in die Kommentare und vergesst nicht, meinen Blog zu abonnieren, damit ihr das nächste Kapitel nicht verpasst.

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