Manchmal frage ich mich:
Bin ich glücklich?
Bin ich ausgeglichen?
Und wenn ich ehrlich zu mir bin, merke ich:
Wenn ich es bin – dann sind es meine Twins auch. Denn Kinder spüren, wie es uns geht.
Sie nehmen unsere Stimmungen auf, auch wenn wir glauben, wir könnten sie verstecken.Alles Fake!
Wenn ich innerlich ausgeglichen ruhig und entspannt bin, sind sie es auch. (Jetzt muss ich schmunzeln, mir wird ja des öfteren mitgeteilt das ich Tiefenentspannt bin)
Wenn ich lächle, lachen sie mit.Wenn ich weine, fühlen Sie das genauso.
Aber wenn ich müde, gereizt oder am eskalieren bin – dann kippt auch ihre kleine Welt schneller ins Wanken.
Zwei kleine Spiegel meiner Seele
Beide spiegeln mich wie zwei kleine Sonnen.
An Tagen, an denen ich mich stark, fröhlich und ausgelassen fühle, läuft alles harmonischer. Mach die Musik an und wir tanzen gemeinsam.
Aber wenn ich erschöpft bin, gestresst oder überfordert, spüre ich sofort, wie sich das auf sie überträgt.
Das ist kein Zufall – das ist Psychologie.
Kleine Kinder orientieren sich emotional an uns.
Wir sind ihr sicherer Hafen – und unsere Energie ist der Wind, der ihr kleines Segelboot trägt.
Warum Me-Time nicht egoistisch, sondern emotional notwendig ist
Früher hörte ich, Me-Time sei Luxus. Wenn du Mutter bist dann 24/7. Dann lebst du nur für deine Familie. Du bist nicht mehr wichtig, nur die Kinder zählen. Alles dreht sich um Sie. Du sprichst nur noch von Ihnen und deine Interessen drehen sich nur noch um die, deiner Kinder.
Fühlst du was ich meine ?
Heute weiß ich: Sie ist mentale Stärke.
Wenn ich zum Sport gehe, mit meinen Freundinnen lache, shoppen gehe oder einfach mal „einen draufmache“, dann lade ich meinen Akku wieder auf.
Ich baue Stress ab, tanke Glückshormone – und komme zurück als die Mama, die ich sein möchte:
geduldig, präsent, liebevoll.
Das ist keine Flucht vor dem Alltag, sondern ein Weg, meine psychische Balance zu halten.
Und genau diese Balance brauchen meine Kinder.
Emotionale Verbundenheit beginnt bei Selbstverbundenheit
Viele Mamas verlieren sich, weil sie glauben, Selbstfürsorge sei egoistisch.
Aber das Gegenteil ist wahr:
Nur wer selbst glücklich ist, kann sich echt und tief mit anderen verbinden.
Dazu gehört auch die Verbindung zum Partner. Die Duo – Time , dazu mehr in einem weiteren Blogeintrag.
Wenn ich mich selbst spüre – beim Training, beim Lachen mit Freundinnen, beim Bummeln durch die Stadt – dann kehre ich zurück mit einem Gefühl von Leichtigkeit.
Ich bin wieder im Gleichgewicht.
Und meine Kinder spüren das.
Sie brauchen keine perfekte Mama.
Sie brauchen eine echte Mama, die lacht, lebt und liebt.
Unterstützung ist keine Schwäche – sie ist der Schlüssel
Ehrlich gesagt: Ohne Unterstützung wäre all das gar nicht möglich.
Damit ich mir Me-Time nehmen kann, brauche ich Menschen, die mich unterstützen – meinen Mann, meine Mama und Stiefvater, Bruder und meine Freunde. Mir ist absolut bewusst das nicht jeder solch eine Unterstützung hat: aber zumindest der Mann /Partner kann irgendwie, irgendwann diese Zeit finden.
Ist das Schwäche?
Wenn mein Mann die Twins übernimmt oder die Großeltern einspringen dann ist das definitiv keine.Ich sehe das so:
Das ist Teamwork.Das ist Vertrauen
Wir Eltern sind nicht dafür gemacht, alles allein zu schaffen.
Und genau das zu erkennen, hat mich ruhiger gemacht.
Denn Me-Time ist nicht nur das, was ich für mich tue – sondern auch das Vertrauen, dass andere meine Kinder mit Liebe versorgen, während ich kurz auftanke.
Fazit: Wenn es mir gut geht, geht es uns allen gut
Ich bin Zwillingsmama – und das ist das größte Abenteuer meines Lebens.
Aber ich bin auch ICH.
Und wenn ich auf mich achte, dann achte ich auch auf sie.
Kinder wachsen nicht an perfekt durchgeplanten Tagen, sondern an emotionalen Vorbildern.
An einer Mama, die zeigt, dass Glück und Ausgeglichenheit nichts mit Perfektion zu tun haben – sondern mit Selbstliebe.
Wenn ich also das nächste Mal meine Sportsachen packe, mich mit Freundinnen treffe oder einfach mal tanzen gehe, dann tue ich das nicht „trotz“ meiner Kinder.
Ich tue es für uns alle.
Denn mein Glück ist auch ihr Glück!
Also, aufiii und nimm dir Me- Time.
Jetzt bist du dran!
Wie sieht deine Me-Time als Mama (oder Papa) aus und was gibt dir Kraft im Alltag?
Schreib mir gerne unten in die Kommentare – ich freue mich total auf den Austausch mit euch!
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