Kapitel 16: Unsere Abenteuer zwischen Dezember und Juni –

Ich rede hier nicht von „Netflix und chill ,sondern mehr so „was kann man mit zwei Energiebundel unternehmen?

Also habe ich beschlossen ihren Tatendrang nicht nur auszusitzen, sondern für uns alle sinnvoll zu nutzen. Das Beste daran ist das du am Ende des Tages Kinder hast, die völlig zerstört durchschlafen. Jackpot mal zwei ! Der Abend gehört euch!

Wir sind Team Action.

Team „Wir probieren’s einfach“.

Team „Warum nicht?“.

Und so begann ein halbes Jahr voller Ausflüge, Lachen, Chaos – und unendlich vielen Erinnerungen.

Europa-Park Rust Winterzauber – unser Glitzerstart in die Saison

Nur eine kurze Fahrt von Offenburg entfernt liegt der Europa-Park – und im Winter wird er zum „wunderschönen Winterzauber“.

Für unsere Zwillinge: Lichter, Musik, jede Menge Wow-Momente.

Für uns Eltern und Großeltern: Ein gutes Training für die Waden, denn es ist Laufen, Laufen und Rennen angesagt. Alles soll und will ausprobiert werden, egal wie arschkalt es ist.

Highlights:

Zweimal Seniorenkarte und zweimal Abendkarte. Das ist gut ertragbar. (Kleinkinder bis 3 Jahre kostenlos)

Einer ist mutig wie ein kleiner Achterbahnheld die andere begeistert von jeder Dekofigur („Mamaaaa, Wowwww!“ – gefühlt 200 Mal)

Ein warmer Crêpes in der Hand und eiskalter Wind im Gesicht das Karussell – natürlich mehrmals. Egal- Es geht immer mehrmals. Ab in den Zug , rein in die Bahn. Das ganze Mehr, mehr und mehr. ( ihr Lieblingswort an dem Tag)

Und man muss ja nicht laufen was gibt es besseres wenn man rumkutschiert wird von der Bummelbahn und Kinderwagen.

Fazit: Es hat sich gelohnt denn es war magisch. Definitiv anstrengend aber unvergesslich- und ich freue mich schon darauf es im nächsten Jahr zu wiederholen.

Rummel in Kehl – bunt, laut und absolut aufregend

Karussell – die echte Mutprobe für Eltern

Wer glaubt, dass Karussells nur Spaß für Kinder sind, hat noch nie zwei Zweijährige gleichzeitig auf einem Rummelkarussell erlebt.

Für die Kinder: reiner Spaß, große Augen, lautes Lachen.

Für uns Eltern: Adrenalin pur.

Man steht davor, lächelt und denkt sich:

„Alles easy… das kriegen wir schon hin.“

Dann setzt man die Kinder auf Pferd und Auto und fragt sich:

Werden wir hier heil wieder rauskommen – ohne Drama, ohne Geschrei ?“

Der Blick der Kinder: pure Freude.

Der Blick der Eltern: eine Mischung aus Stolz und das ist aber ein teurer Spaß. (Ist definitiv ein lukratives Geschäft bei all den feuchten Kinderaugen)

Wenn das Karussell dann stoppt, spürt man eine Mischung aus Erleichterung und Triumph.

Denn man hat es geschafft – beide Kinder glücklich und wenn Sie dann auch noch runtersteigen – dann ist die heutige Mutprobe bestanden.

Tipp: Immer tief durchatmen, Kamera bereit halten und bereit sein für das unvermeidliche „Noch einmal!“ Den Widerstand zähmen indem man für Ablenkung sorgt: Wow, schau mal da gibt es aber viele Kuscheltiere! Und zack , bist du in der nächsten ….

IndoorspielplätzeKiddy Dome Schutterwald und unser Favorit Sensapolis Kehl

Indoorspielplätze sind für uns Eltern wie Safari:

Man weiß nie, welcher Zwilling sich zuerst wohin absetzt – aber man weiß, dass man alles mitmachen muss. Keine Chance – sich zu verdüften. Noch ist es alles zu neu und das Gefühl sicher zu sein ohne Mama noch nicht vorhanden, um alleine durch zu starten.

Dinge, die wir gelernt haben:

Kinder sind blitzschnell. Eltern… manchmal weniger. Rutschen, Bällenbad und Hupfburgen werden nie langweilig. Und am Ende sind alle glücklich erschöpft – inklusive Mama und Begleitperson.

Zwei Warnungen!

Erste: Bereite sie rechtzeitig darauf vor, das Sie den Indoorspielplatz bald schließen ( egal ob es stimmt oder nicht)

Zweite: Trage sie durch den Ausgang umso Kauffallen und Übermüdungsattacken zu umgehen.

Hallenbad Offenburg & Europabad Karlsruhe – unsere warme Zuflucht

Schwimmen mit zwei Kleinkindern bedeutet:

Tausend Handtücher, nasse Haare, hungrige Kinder und sehr viele Glücksmomente.

Im Hallenbad Offenburg sind die Zwillinge jedes Mal völlig aus dem Häuschen.

Im Europabad Karlsruhe haben sie das Wellenbecken entdeckt – und wir die Erkenntnis, dass Wasser offensichtlich ein Energieverstärker ist, kein Energieabbauer.

Trotzdem: ihr Lachen im Wasser macht alles weg.

Und wer braucht schon Spa, wenn man zwei fröhliche Wasserratten hat?

Ab ins Freizeitbad

Da muss man erstmal das Richtige finden, es darf nicht zu groß sein sonst verliert man schnell den Überblick. Auch muss es ein schönes abwechslungsreiches Kinderbecken haben. Am besten mit einer kleinen Wasserrutsche.

Das Freizeitbad in Renchen hat all das zu bieten.

Tipp : Gerade bei zwei Kindern muss man extrem darauf achten das der Hut auf dem Kopf bleibt und die Sonnencreme regelmäßig aufgetragen wird. Also fand ich eine ideale Lösung: Langarmige Badeoberteile mit UV Schutz. Einmal Anziehen und die Babyhaut ist optimal geschützt . Perfekt für Faule.

Unser Garten – Freiheit direkt vor der Tür

Im Frühling wurde unser Garten zur Basisstation – Sandkasten, Rutsche- unser ganz persönliches Outdoor Spielparadies.

Manchmal musste ich, nur zuschauen und dachte:

„Okay, das ist dieses Familienglück, von dem alle sprechen.“

Spielplätze in Offenburg – unsere täglichen Miniausflüge

Wir kennen sie alle – wirklich alle.

Und die Zwillinge haben jeden getestet:

Schaukeln: natürlich beide gleichzeitig Rutschen: auch gleichzeitig Klettergerüst: einer oben, einer unten (Elternkreislauftraining inklusive)

Spielplätze sind die Orte, die uns jeden Tag ein kleines Abenteuer schenken – ohne große Planung.

Rheinpromenade Kehl – unser Wind-und-Wasser-Ort

Die Rheinpromenade in Kehl wurde unser Ruhepol.

Naja… Ruhepol für uns – für die Zwillinge eher ein „Steine ins Wasser werfen“-Marathon.

Wir standen zusammen am Ufer, sahen Schiffen und Enten nach und atmeten durch.

Es sind diese simplen Momente, die den ganzen Tag rund machen.

Der See – unser kleiner Natururlaub zwischendurch

Der Gifitz– See in der Nähe wurde zu einem Ort, an dem die Kinder einfach sie selbst sein konnten.

Der bietet sehr viel – einen schönen Spaziergang, Tierpark, Skaterbahn, Wasserspielplatz und ein Restaurant.

Weiter kann ich euch noch das empfehlen:

Mundenhof in Freiburg (Tierpark)

• Park Schneckenmatt in Gengenbach

Abenteuerspielplatz in Achern

Zoologischer Garten in Karlsruhe

Und dann: unser Highlight – Tante und Onkel aus Down Under

Und mitten in all diesen Ausflügen kam der Moment, der alles überstrahlt hat:

Tante und Onkel aus Australien standen endlich vor unserer Tür. Das letzte mal sahen wir Sie in Thailand-

Tausende Kilometer, viel Fernweh – und Sie kamen uns besuchen auf Ihrer Reise durch Europa.

Die Zwillinge erst vorsichtig.

Dann neugierig.

Und am dritten Tag: unzertrennlich.

Sie haben mit ihnen gespielt, gelacht, den Garten unsicher gemacht – und unsere Herzen erfüllt mit Freude.

Die zwei Hobbyfotografen und Weltenbummler haben uns darin bestärkt, Sie so bald wie möglich (noch vor der Einschulung) im Paradies Down Under zu besuchen.

Dieser Besuch war unser emotionales Highlight.

Ein Stück Familie, das wir viel zu selten sehen – und darum umso mehr genießen.

Tipps aus unserem echten Zwillingsalltag – so schaffen wir all diese Ausflüge

Nach all den großen und kleinen Abenteuern möchte ich euch die Tipps teilen, die uns wirklich helfen, solche Ausflüge überhaupt möglich zu machen.

Nicht perfekt. Nicht Pinterest-schön.

Sondern eltern-echt, zwillingserprobt und absolut praxistauglich.

1. Vorbereitung ist alles – aber nicht ZU viel

Ja, man kann zwei Stunden vorher Snacks sortieren, Kleidung rauslegen, Pläne machen…

Oder man akzeptiert: Mit Zwillingen kommt man NIE perfekt vorbereitet raus.

Unser Mantra:

„Hauptsache, wir kommen aus der Tür.“

Alles andere ergibt sich unterwegs.

2. Packt lieber zu viel als zu wenig – aber organisiert

Mit Zwillingen gilt:

Wenn ein Kind Hunger hat, hat das andere Durst.

Wenn einer seine Mütze verliert, verliert die andere es auch.

Was uns hilft:

Ein Rucksack mit Snacks, Trinkflaschen, Wechselkleidung ein kleiner Beutel nur für Windeln & Feuchttücher ein „Notfallbeutel“ mit Mini-Spielzeug, für Warteschlangen oder Langeweile

So findet man unterwegs alles sofort – auch unter Stress.

3. Der richtige Zeitpunkt macht ALLES leichter

Zwillinge sind kleine Stimmungskünstler.

Und Timing ist euer bester Freund.

Unsere Grundregeln:

Niemals aus dem Haus, wenn jemand (Kind oder Eltern!) schon müde ist Kleine Ausflüge vormittags, längere nach dem Mittagsschlaf Essen immer vorher oder unterwegs früh genug planen

Das reduziert Drama… zu etwa 40 %.

Aber hey: Das ist schon viel.

4. Behaltet die Zwillinge im Blick – aber nicht die ganze Zeit gleichzeitig

Das klingt unmöglich?

Ja, ist es manchmal auch.

Was uns hilft:

Klare Zone-Absprachen: Einer folgt ihm und der andere Ihr.

In Indoorspielplätzen ist das Gold wert.

Im Europa-Park sowieso.

5. Snacks retten ALLES

Ich sage es, wie es ist:Snacks sind die Währung des Elternseins.

Mit Snacks schafft man:

Wartezeiten Staus Emotionale Tiefpunkte Lange Wege „Ich will aber -Momente.

Für Zwillinge gilt:

Immer doppelt einpacken.

Sonst wird gehandelt. Und das endet selten gut.

6. Pausen sind Pflicht – auch wenn keiner sie will

Zwillinge wollen immer „nochmal!“.

Aber wir Eltern wissen, wann es genug ist.

Was wir tun:

Snack- oder Trinkpausen kurze „einfach nur schauen“-Momente immer Plätze suchen, wo beide kurz runterkommen können lieber früher aufhören als später eskalieren.

So werden Ausflüge schöner – und das Heimfahren entspannter.

7. Humor einpacken – der wichtigste Tipp von allen

Ganz ehrlich?

Es gibt immer etwas, das NICHT klappt:

Ein Zwilling schmeißt seine Mütze weg der andere hat plötzlich keine Lust mehr auf das Laufrad oder eine will nicht laufen der andere will nur rennen oder jemand (vielleicht auch Mama…) möchte kurz schreien.

Und dann hilft nur eins:

Humor, Tiefenentspannung und dran denken:DAS sind die Momente, an die wir uns später lächelnd erinnern.

8. Teamwork – auch wenn man kein perfekt organisiertes Team ist

Mit Zwillingen geht nichts „nebenbei“ und es geht nichts ALLEIN!

Aber wenn man zusammenhält, schafft man ALLES:

Aufteilen kurz wechseln gegenseitig lachen einander motivieren und im Notfall: „Okay, Plan ändern – wir fahren heim.“

Das macht’s leichter.

Und viel schöner.

9. Weniger planen, mehr erleben

Viele wunderschöne Momente sind entstanden,weil wir uns einfach treiben lassen haben:

Spontan an der Rheinpromenade Kehl stehen bleiben auf dem Weg zum Hallenbad doch lieber in den Garten gehen im Europa-Park eine Stunde bei einem Schneemann stehen bleiben, weil es die Kinder so fasziniert.

Es muss nicht perfekt sein.

Es muss nur ECHT sein.

10. Und der wichtigste Tipp: macht Fotos – aber lebt auch den Moment

Ein paar Bilder für die Erinnerung sind schön.

Aber die echten Herzensmomente passieren oft dann, wenn wir das Handy wegstecken.

Zwillinge werden so schnell größer –und wir wollen dabei sein, nicht nur dokumentieren.

Jetzt seid ihr dran!

Welche Ausflüge liebt ihr mit euren Kleinen?

Hattet ihr besondere Highlights oder Familienbesuche, die euch tief im Herzen berührt haben?

Teilt eure Geschichten in den Kommentaren – ich freue mich riesig darauf!

Und wenn ihr unsere nächsten Abenteuer, Zwillingsmomente und persönlichen Erlebnisse nicht verpassen wollt, dann abonniert meinen Blog Mein Zwillingsglück.

Ich nehme euch mit – in unseren Alltag, unsere Höhen, unsere Wunder.

Im nächsten Kapitel geht’s auf die nächste Reise in die Türkei..



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